ONKOLOGISCHE PFLEGE

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Christoph Stoll

Misteltherapie in der Onkologie

Die Misteltherapie gehört zu den am weitesten verbreiteten komplementär- und alternativmedizinischen Behandlungsformen in der Onkologie in Deutschland. Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird die Mistel als Heilmittel bei Krebs eingesetzt. In vitro lassen sich Zytoxizität von Tumorzellen und Effekte auf das Immunsystem nachweisen. Der Misteltherapie nagelt es an guten randomisierten Studien. Die Behandlung ist weiterhin umstritten. Häufige Nebenwirkungen sind Fieber, Kopfschmerzen, Leukozytose und Hypotonie. 

in Heft 2/2013, Seite(n) 27-30, DOI 10.4486/j.fop.2013.02.05

Schlüsselwörter
Mistel, Komplementär- und Alternativmedizin, CAM, Nebenwirkungen

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