Onkologische Pflege

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Christian Löser

Perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG)

Die supportive enterale Ernährung über eine PEG-Sonde gilt heute als Mittel der ersten Wahl bei Patienten, die absehbar länger als 2 Wochen nicht ausreichend oral Nahrung zu sich nehmen können. Unter Einhaltung der heute geltenden Leitlinien sowie der internationalen Pflegestandards ist die Anlage einer PEG-Sonde komplikationsarm und sicher und kann bei frühzeitiger, adäquater Indikationsstellung signifikant alle harten klinischen Outcome-Parameter, aber auch die Lebensqualität signifikant verbessern. Unsere Einstellung zur PEG hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert: Sie ist keine terminale oder gar symbolische Maßnahme am Lebensende, sondern hocheffektiver integraler Bestandteil ärztlicher Therapie und Prävention mit einer medizinischen Indikationsstellung und einer ethisch begründbaren Rechtfertigung. 

in Heft 2/2013, Seite(n) 49-55, DOI 10.4486/j.fop.2013.02.09

Schlüsselwörter
Perkutane endoskopische Gastrostomie, PEG, Künstliche Ernährung, Malnutrition

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